Frühling im Norden

Frühling im Norden.

Mit dem beginnenden Frühling im Norden kommt wieder Farbe ins Land. Denn es sind nicht nur die Uhren, die nun auf Sommerzeit umgestellt worden sind. Auch die Urlaubs-Regionen und Orte in Schleswig-Holstein haben sich zum beginnenden Frühling im Norden herausgeputzt. Die Nordseeküste lockt mit Inseln und Halligen, Sandstränden, Dünenlandschaften und Salzwiesen.

#FeWoWieben - St. Peter-Böhl
#FeWoWieben – St. Peter-Böhl – Nordsee

Hotels und Ferienwohnungen sind für den Frühling im Norden gerüstet und erwarten wieder viele Nordsee-Liebhaber. Eng mit dem Nordsee-Urlaub verbunden ist der Ausflug an den Strand. Denn Strandspaziergang sowie Klima-Walking stärken die Gesundheit. Darüber hinaus lässt sich „Wandern am Meer“ auch gut mit etwas Nützlichem – wie z.B. der Bernsteinsuche – verbinden. Bei Wanderungen und Radtouren lernt man hier in #MoinLieblingsland viele nette Leute kennen.

An der Nordseeküste werden bereits die ersten Strandkörbe bereitgestellt. Die Segelschulen und Kite-Surfer rüsten sich für die neue Saison und vielfältige Nordsee-Events laden zu einem ausgiebigen Sonntagsausflug ein. Eine ganze Reihe von Geschäften halte Angebote von Uhren, Schmuck und Junge Mode parat. In den Kurorten laden die Auslagen der Geschäfte zum Shopping-Vergnügen ein. Und es macht wieder Spaß, bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen die Natur auf den zahlreichen Rad- und Wander-Routen zu erkunden.

Die Nordseeküste bietet ein vielerorts 3 Klimazonen:

1. Brandungszone – auch Zone 1 genannt.
Brandungszone
St. Peter-Ording – Nordsee

Beim Wandern entlang der Brandungszone spürt man die reine Nordseeluft unmittelbar. Die positive Auswirkung auf die Atemwege, die Linderung bei Atemwegserkrankungen und die Stärkung des Immunsystems macht sich in kurzer Zeit bemerkbar. Wind und Wellen sprühen Aerosole in die Luft und wirken in hoher Konzentration. Auch der Sauerstoff- und Jodgehalt der Luft am Spülsaum der Nordsee sind von großer Wirkung.

 

2. Dünenzone – auch Zone 2 genannt.

Innerhalb der Dünenzone wirkt die Aerosol-Konzentration bereits abgemildert. Dadurch fällt der Reiz auf den Organismus wesentlich schwächer aus. Man genießt hier beim Spaziergang die klare Nordsee-Luft und den reinen, frischen, pollenfreien Seewind. In dieser Zone wirkt die UV-Strahlung schwächer als direkt am Meeressaum.

3. Kiefernwald – auch Zone 3 genannt.

Als Windschutz und Dünen-Befestigung wurde vor vielen Jahren in St. Peter-Ording der weitläufige Kiefernwald angelegt. Durch den Schutz der Kiefern-Bewaldung wird des Nordsee-Reizklima abgemildert und die UV-Strahlung fällt wesntlich schwächer aus. Beim Wandern und Radeln durch die Kiefernwaldzone verspürt man angenehme Ruhe, Windstille und das harzige Aroma der Nadelbäume.

Nationalpark Nordsee.

Nationalpark Wattenmeer
Nationalpark Wattenmeer

Der Nationalpark Nordsee erfreut uns mit seiner unendlichen Weite, einem endlosen Horizont und dem täglichen Schauspiel von Ebbe und Flut. Wer im Urlaub in Schleswig-Holstein veweilt, sollte dem Nationalpark einen Besuch abstatten. Es ist der ideale Ort für Naturerlebnisse im Nordseeurlaub. Lassen Sie sich von den Tieren im Watt begeistern. Erleben Sie die Kinderstube von zahlreichen Fischen. Beobachten Sie Seehunde und Robben beim Sonnenbad auf der Sandbank. Und entdecken Sie die kleinen Lebewesen im Watt, wie Krebse, Muscheln und Wattwürmer, die Millionen Wat- und Wasservögeln als Nahrung dienen. Besonders im Frühjahr und Spätsommer sind im Wattenmeer ca. 10 -12 Millionen Vögel, die sich für den Weiterflug in ihre Brutgebiete in Kanada, Grönland und Sibirien stärken.

Pflanzenwelt im Nationalpark.

Queller an der Nordsee
Queller an der Nordsee

Durch die Gezeiten bietet das Wattenmeer den Pflanzen einen ganz besonderen Lebensraum. Sie müssen Salzwasser, Überschwemmung und Übersandung sowie Überschlickung standhalten.

Zu diesen widerstandsfähigen Pflanzen gehören z.B. der Queller und das Seegras. In den Salzwiesen findet sich auch der Halligflieder, der im Sommer die Wiesen in einen lila Blütentraum versinken lässt. In den Dünen leben neben dem bekannten Strandhafer auch Pflanzen wie Hungerblümchen oder Silbergras.

Schutz der Natur im Nationalpark.

Nordseeküste
Nordseeküste

Seit 1985 wird dieser einmalige Naturraum und Heimat für 10.000 Tier- und Pflanzenarten als Nationalpark geschützt. Die Nationalparkverwaltung in Tönning kümmert sich um den Schutz des mit 4.410 qkm größten Nationalparks Europas, der von der deutsch-dänischen Grenze bis runter an die Elbe reicht. „Natur Natur sein lassen“ ist das Ziel im Nationalpark. Seit 2009 ist das Wattenmeer von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichnet.

(@Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer)