Politiker treffen Handwerker.

Politiker treffen Handwerker.

Wenn Politiker Handwerker treffen, werden Vertreter vieler Handwerkssparten, Verbände und Kammern, sowie deren Zulieferer aus dem gesamten Land Schleswig-Holstein dabei sein.

#IdeenSchmiede
handwerk braucht #IdeenSchmiede

Das gegenseitige Interesse und Verständnis zwischen Politik und Handwerk soll bei einer derartigen Veranstaltung gefördert werden. Man hat erkannt, dass sich im Handwerk Land und Leute spiegeln. Denn Handwerk ist persönlich, verbindlich und kann auf eine  lange Tradition zurückblicken. Wer also einen handwerklichen Beruf ergreift, hat für die Zukunft ausgesorgt.
Für die diesjährige Veranstaltung konnte Frau Marie-Luise Dött, MdB (Umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU Bundestagsfraktion) gewonnen werden. Der Aufgabenenbereich von Frau Dött liegt vornehmlich in der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU. (MIT) Seit November 2005 ist Frau Dött die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit.

Politiker treffen Handwerker wurde erstmalig am 09.07. 2015 ins Leben gerufen und wurde zu einem vollen Erfolg. Aufgrund der überwältigenden Resonanz wird daher „Politiker treffen Handwerker“ einmal pro Jahr stattfinden.

Geschäftslage im Handwerk.

Man sagt des Öfteren, unser Handwerk brummt und es hat goldenen Boden.Tatsächlich gaben nämlich 90% der Unternehmen in eine aktuellen Konjunkturumfrage an, dass die derzeitige Geschäftslage im Handwerk zufriedenstellend ist. Wenn die Auftragsbücher derzeit noch gut gefüllt sind, so ist doch eine Abschwächung der Konjunktur erkennbar.

Handwerk ist gefragt
Wir sind dabei – Wir machen mit

Die Aussichten der kommenden Monate sehen noch unbedingt positiv aus. Und es hört sich auch gut an, das der Mittelstand im Norden mit dem Geschäft noch zufrieden ist. Das kann sich aber schnell ändern, da es nur die eine Seite der Medaille ist.
Was immer wieder gebraucht wird, sind frische Ideen und die dazugehörige, notwendige Begeisterung für das Handwerk.
Über ein Drittel der Unternehmen im Land plant Investionen und neue Jobs. Doch die Sachlage angesichts eingetrübter Konjunkturaussichten kann sich sehr schnell verändern.Deswegen sollten Politiker öfter mal Handwerker treffen, um wichtige Fragen für das Handwerk zu diskutieren.

Dem Handwerk fehlen die Fachkräfte.

Das Problem der fehlenden Fachkräfte im Handwerk ist schon länger bekannt.
Und gut ausgebildete Fachkräfte zu bekommen, bereitet dem Handwerk derzeit große Probleme.

IdeenSchmiede
Jeder ist seines Glückes Schmied

Aus diesem Grunde werden jetzt vermehrt Workshops für Lehrkräfte und Ausbilder angeboten. Auch Schüler sollen viel mehr für ein Praktikum begeistert werden. Unternehmen und Betriebe werden sich auf diese Weise dem Fachkräfte-Nachwuchs präsentieren.

Es ist ein Schritt in die Zukunft, um den jungen Menschen die Bandbreite der Ausbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Auch eine Online-Praktikumsbörse soll die persönliche Ansprache ergänzen.
Die Online-Praktikumsbörse ist dem Projekt „Rückenwind – Jugendmobilität Westküste“ zugeordnet und wird vom BundesBildungsMinisterium gefördert.
Die Wirtschaftsförderung Nordfriesland geht hier mit einem gutem Beispiel voran und gibt Tipps für Betriebspraktika.

Fachkräftemangel im Handwerk.

Neue Technologien werden auf uns zukommen, die von Handwerkern gebaut, installiert, gewartet und repariert werden müssen. Deswegen wird sich das Handwerk über zukünftige Aufgaben nicht beklagen dürfen.

Fachkräfte gesucht
Handwerk braucht Fachkräfte

Dementsprechend werden im Handwerk gute Weiterbildungs- und Verdienstmöglichkeiten geboten.
Oftmals müssen ganze Aufträge abgelehnt werden, da zu wenig qualifizierte Mitarbeiter auf dem Markt erreichbar sind.
Jahrelang wurde jungen Menschen gepredigt, dass Lebensglück nur mit Abitur und Studium funktionieren wird.
Darum brauchen wir uns heute nicht wundern, wenn die berufliche Bildung nur der zweite Sieger ist und uns im Handwerk die Fachkräfte ausgehen.

Begeisterung für das Handwerk.

Über lange Zeit wurde seitens der Politik die akademische Bildung zum erstrebenswerten Ziel erklärt.

Kunst und Handwerk
Begeisterung für das Handwerk wecken

Das Fehlen von Fachkräften kommt immer mehr  zum Ausdruck und kann durchaus zu einer Gefahr für das Handwerk werden. Derzeit bestehende Engpässe dürften sich wohl noch weiter verschärfen.
Festzustellen ist, dass eine große Zahl an Akademikern am Bedarf der Wirtschaft vorbei ausgebildet wurde.
Begeisterung für das Handwerk und #IdeenSchmiede sind jetzt gefragt.
Innungs-Obermeister und Handwerksunternehmer stellen übereinstimmend fest, dass in fast allen Gewerken gute Mitarbeiter fehlen.

  • Auffallend ist auch die Tatsache, dass sich nicht genügend Jugendliche für eine handwerkliche Ausbildung entscheiden.
  • Aus diesem Grunde können auch die Betriebe den Fachkräfte­-Engpass durch eigene Ausbildung nicht zufriedenstellend lösen.
  • Mit der Ausbildung von Flüchtlingen wurden gute Erfahrungen gesammelt.
  • Das Problem des Fachkräftemangels kann damit jedoch nur punktuell und nicht in der Fläche gelöst werden.