Nolde Museum in Seebüll.

Nolde Museum in Seebüll.

Das Nolde Museum in Seebüll zeigt Werke des deutschen Malers Emil Nolde (1867–1956) und wurde seinem Tod 1957 von der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde eröffnet.
Emil Nolde zählt zu den führenden Malern des Expressionismus. Er fand große Beachtung als einer der bedeutenden Aquarellisten in der Kunst des 20. Jahrhunderts.

Nolde – Menschen sind seine Bilder.

Emil Nolde
Der Maler Emil Nolde

Menschen und Figurenbilder stehen 2019 im Mittelpunkt der 63. Jahresausstellung des Nolde Museums in Seebüll.

Insgesamt 120 Werke geben Einblick in E. Noldes Vielfalt, wovon 83 seiner Werke erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich sind.
Zu sehen sein wird auch das Werk „Kleine Sonnenblumen“ aus dem Jahr 1946, dass der Nolde Stiftung als Schenkung von dem Düsseldorfer Kunstsammler Dr. Friedrich Johenning vermacht wurde.
* Das von Emil Nolde selbst entworfene Wohn- und Atelierhaus Seebüll gehört heute zu den herausragenden Künstlerhäusern der Moderne.

Emil Noldes Werke wurden durch seine ausdrucksstarke Farbwahl weltbekannt.

 

Farbgewaltige Aquarelle von Emil Nolde.

Die farbgewaltige Aquarelle mit Blumen, Landschaften und Meeren zeigen Seebüll, wie man es heute noch erleben kann.

Denn hier in Seebüll lebte Emil Nolde mit seiner Frau Ada, die ihn stets auf seinen Reisen begleitete.In den Sommermonaten leuchtet der von Emil Nolde noch selbst angelegte Blumengarten. Dieser diente dem Maler als Inspiration für seine Arbeiten.

Im Garten sitzend, malte Nolde virtuose Aquarelle von starker Leuchtkraft und großer Intensität.

Seine Blumenbilder in Öl malte er dagegen meist in seinem Atelier.

Marschlandschaft um Seebüll.

Ein oft wiederkehrendes Thema wurde für Nolde die karge Marschlandschaft rund um Seebüll.
Es ist eine Region mit einem tief liegenden Horizont und einem dramatisch hohem Himmel mit Wolkenspielen.

Blumenpracht
Nolde – Blumenpracht

Darüber hinaus hat Nolde in seinen Werken ganz viele Stimmungen der nur wenige Kilometer entfernten rauen Nordsee verewigt.

Oftmals ist es die offene See, mal sind es die hohen Wogen der Brandung oder die wechselnden Farben des Himmels,  die Nolde in verschiedensten Stimmungen zum Ausdruck bringt.

Zu Emil Noldes häufigstem Thema gehörte die Beobachtung der Natur. In unzähligen Aquarellen von Blumen, Landschaften und Meeren erkennt man die starke Beobachtungsgabe des Künstlers.

Und beim Betrachten seiner Werke spürt man eine tiefe Ergriffenheit und einen großen Respekt vor den Naturgewalten und ihrer Ursprünglichkeit.

Noldes Garten – Ein Paradies.

Wo immer sich Emil und Ada Nolde niederließen, legten sie nach eigenen Vorstellungen einen Garten an. Als Nolde 1927 Seebüll kaufte, gab es um die leere Warft herum nur grünes Grasland.

#NoldeMuseumSeebüll
NoldeMuseum in Seebüll

Um ein kleines Paradies erblühen zu lassen, vermischten die Noldes den vorhandenen Kleiboden (entwässerter Schlick) mit Sand und Torf.

Dadurch wurde die Qualität des Bodens für das Wachstum der Blumen, Stauden, Sträucher sowie Obst- und Gemüsepflanzen verbessert.
Ein Zaun aus Reet schützt die Pflanzen und Sträucher vor dem Westwind.

Die Wege durch den Blumengarten zeichnen die Initialen des Paares in Form von A und E nach.
Sie sind im Zentrum durch eine Vogeltränke mit Wasserspiel verbunden.

Von April bis Oktober blühen im Garten in Seebüll zahlreiche Staudenpflanzen: Schwertlilien, Rittersporn, Türkischer Mohn, Storchschnabel, Lupinen und viele andere.

 

#MoinLieblingsland

@ Noldes Garten – Ein Paradies.